Atheismus und Glaube – eine Reaktion auf die Diskussion im Hauskreis am 27.03.2008

Als Hausgruppe haben wir bei Jörg Haut am 27.03.08 die TV-Sendung “Menschen bei Maischberger” mit dem Titel “Geht’s doch nicht ohne Gott? Comeback der Religion” aufmerksam verfolgt. Die Diskussion löste ein recht hohes Interesse bei uns aus. Sie regte uns als Gruppe an über den eigenen Glauben nachzudenken. Hier der erste Versuch einer Reaktion auf das Thema. Vielleicht können andere ebenfalls Gewinn daraus ziehen, auch wenn man die Sendung nicht kennt. Viel Vergnügen beim Nachdenken und der eigenen Auseinandersetzung mit deinem Glauben! Tobi

atheismus-und-glaube-marz-2008.pdf


Kommentare

  1. Zitat
    Dogmartin schrieb 5. April 2008, 14:39:

    Genau genommen habe ich schon in der Vergangenheit Anstösse zum Glauben durch den Atheismus bekommen. Es war in der 13 Klasse. Religionsunterricht bei Herrn Bornschein. Thema: Religionskritik. Wir haben da viel mit einem tollen Buch gearbeitet von Horst Georg Pöhlmann: Der Atheismus oder der Streit von Gott. In ihm werden die 7 wesentlichen verschiedenen Positionen behandelt. Dabei gibt es immer einen Einstieg, dann Informationen über die wesentlichen Gründe, danach Diskussionsfragen (und Antworten Pöhlmanns) und abschließend eine Konkretion.
    Da habe ich zum Beispiel die heilsame Erkenntnis aus der Position Ludwig Feuerbachs gezogen, dass ich tatsächlich Eigenschaften in Gott hineinprojeziere.
    Und die ebenfalls heilsame Erkenntnis gewonnen, dass Gott nur weil er nicht so ist wie ich ihn haben möchte, er dennoch existiert.
    Greekings
    Martin

  2. Zitat
    Dogmartin schrieb 7. April 2008, 23:48:

    Passenderweise habe ich heute in der Eröffnungsvorlesung des neuen Semesters
    eine sehr gute Vorlesung zum Thema des neuen Atheimus gehört.

  3. Zitat
    Tobias Ennulat schrieb 8. April 2008, 16:15:

    Das passt ja! Ich finde es sehr schön, wenn man nicht nach dem Motto glaubt “Augen zu und durch”, sondern seine Gehirnwindungen aktivieren lässt und den Glauben auch denkerisch reflektiert. Sonst wird alles schnell in den rein subjektiven Erfahrungsbereich hineingesogen.

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