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Mai 07

Glaubenschub und Diskussionen in der Stadt durch das Christival

Das große christliche Jugendevent, das Christival in Bremen, ist vorbei. Es waren fünf sehr erfüllte, schöne und mutmachende Tage. Wir haben 50 Jugendliche bei uns im Gemeindehaus beherbergt und mit Frühstück versorgt.

Ein besonderer Dank geht an Werner Friedemann und Jerry Heemskerk (Montage der Duschen), an Edith und Heinz Ennulat (Vororganisation, Präsenz, Versorgung teils aus eigener Tasche und „Pflege“ der Jugendlichen) und Rahel Thomas (das Gleiche inkl. viel Saubermachen und Aufräumen). Vielen Dank an alle Hauskreise, die sich beim Toilettenputzen, Saugen und Aufräumen beteiligt haben, an Doro Friedemann (die beim Campingplatz geholfen hat) und an die ganze Gemeinde, dass ihr ohne eigene Ansrprüche zu stellen, den Jugendlichen so wunderbar Raum gegeben und mit viel Einsatz und Fröhlichkeit gedient habt! Sie waren sehr begeistert darüber, haben das immer wieder gesagt und auch durch eine Spende unterstrichen.

Auf dem Abschlussgottesdienst auf der Bürgerweide am 04. Mai waren wir als Gemeinde sehr stark vertreten. Es war klasse zu sehen, wie viele von sich aufgemacht haben um mit 20.000 anderen Christen zu feiern.

Viele Grüße, ich freue mich auf die 3:16 Aktion als Folge des Christivals, auf viele Besucher, Gäste und die Verbundenheit untereinander!

Euer Tobias Ennulat

7 Kommentare

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  1. Auch von uns waren einige immer mal wieder und manche dauerhaft bei dem Glaubensfest. Sie sind dadurch angefüllt mit schönen Begegnungen und Erfahrungen mit anderen Christen. Besonders schön war für uns „Ältere“ zu sehen, dass christliche Jugendliche irgendwie völlig anders sind. Sie sind extrem nett, hilfsbereit und meistens relativ positiv drauf (und das als Jugendliche! – cool). Das war für manche von uns auffällig, als wir durch die Stadt gingen.

    Die Kontroverse um ein werteverbundenes inhaltlich konservatives Christentum ist nun allerdings immer noch in Gange in unserer Stadt. Das zeigen die Leserbriefe im Weserkurier usw. Anscheinend werden Christen vermehrt mit Ärger und Kritik (sogar von der Politik) rechnen müssen, wenn sie sagen, dass sie glauben, was in der Bibel steht. Diese Diskussion ist auch eine Gelegenheit, den eigenen Glauben zu formulieren und symphatisch gelassen zu bekennen. Ich sehe an dieser Stelle noch deutlichen „Übersetzungsbedarf“. D.h. es wird nötig sein, in Zukunft Begriffe wie „Sünde“, „Erlösung“ o.a. so zu erläutern, dass sie verständlich sind. Es geht nicht immer nur um Gegenerschaft, das Problem ist auch Unverständnis, weil die Worte und Begriffe in unserer Kultur keinen Sinn mehr ergeben.

  2. Dogmartin

    Wohlwissend, dass ich im Elfenbeinturm der Uni stecke und von daher manches von anderer Seite zu betrachten habe und weniger mit Nichtfachleuten rede, so kann ich doch sagen, dass es eine ziemliche Gratwanderung ist Begriffe zu klären (- was später bei mir im Beruf eine Hauptaufgabe sein wird).
    Selbst bei Verwendung von Synonymen kann man die Bedeutung verschieben. Das wird alles andere als einfach. Einerseits ist es unsere Aufgabe die Begriffe verständlich zu erklären, auf der anderen Seite nicht dabei die Begriffe auf einmal zu verkürzen. Mal sehen wie das Ergebnis aussehen wird.

  3. Tobi

    Stimmt, das ist das Problem. Und es ist noch komplizierter, wenn man bedenkt, dass deutsche Worte wie „Sünde“, „Erlösung“ usw. ja auch bereits nur Übersetzungen eines hebräischen, bzw. griechischen Begriffes sind. Aber da bist du ja an einer guten Quelle, um gleich vom Original her die Übersetzungsarbeit zu leisten, oder, Dogmartin? Für alle diesbezüglichen Erkenntnisse bin ich dankbar.

  4. Dogmartin

    Aye. Ad Fontes. Lasst uns alle Griechisch und Hebräisch lernen. Naja, so etwas
    ähnliches gab es tatsächlich. In der Zeit des Pietismus . Unter Einfluss von Philipp Jakob Spener(Gestorben 1705). Da haben wirklich einfache Mägde Griechisch gelernt, um das NT im Original zu lesen. Waren andere Zeiten. Heute verzweifeln ja mitunter die Theologiestudenten bei einigen Formen und Wörtern.
    O ja, die Übersetzungen selber sind schon immer gewagt. Sünde, im griech, Harmatia, Bedeutung? Zielverfehlung? Ja. Ist aber noch umfassender…
    Der menschliche Größenwahn der Vergangenheit (Turmbau zu Babel) macht uns das Leben immer noch schwer.
    Greekings bis Sonntag

  5. Master of D.

    Ich verfolge auch die Leserbriefe im Weser – Kurier und stelle fest, dass z.Zt. eine sehr positive Stimmung herrscht. Ich glaube auch, dass wir uns in Zukunft kritischen Fragen werden stellen müssen und auch so Begriffe wie Sünde und sontiges Kanaanäisch nicht mehr so einfach raushauen können. Was uns also entgegenschlägt sind demnächst zweierlei: 1. spirituelle und spirituell suchende Menschen, die unser Fachchinesisch nicht im RAM zwischenlagern und 2. eine sehr kleine Anzahl destruktiver und feindselig gesinnter Menschen, die aber ne Menge Krawall schlagen, dass selbst der Kirchensenator einknickt. Ich glaube, Herr Böhrnsen wäre nicht eingeknickt, wenn wir uns früher zu Wort gemeldet hätten und durch Leserbriefe etc. das Tolle unseres Glaubens erläutert hätten. Fazit meinerseits: Wenns kracht, nicht stillschweigend zuschauen!

  6. Tobias Ennulat

    Amen dazu.

  7. Dogmartin

    nun, Begriffe verwenden die Leute so oder so. Beispiel:
    Ein kleines Kind sollte sagen was es unter Gott verstehe:
    Gott wohne im Himmel in einer Hütte aus Wolkensteinen. Er beobachte alles. Wenn zwei Kinder sich vielleicht prügelten schicke er einen Engel herunter. Der würde dann einen Erwachsenen beauftragen das zu klären.
    Das war ein kleiner Auszug aus einem Interview mit einem Kind, das einer meiner Profs führte. Man kann also sehen, das bereits ein Kind einen Begriff wie Gott gefüllt hat. Und diese Begriffe gilt es nun soweit wie möglich nach biblischen Vorgaben zu korregieren.

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